Titel: Mittelfristiges Ergebnis des Oberflächenersatzes am Hüftgelenk mittels der Durom-Kappenprothese
Sprache: Deutsch
Autor*in: Romahn, Lisa Maria
Schlagwörter: Oberflächenersatzprothese; Hüfte; Durom-Kappenprothese; klinisches Outcome; Patientenzufriedenheit
Erscheinungsdatum: 2020
Tag der mündlichen Prüfung: 2020-12-09
Zusammenfassung: 
Im Zuge dieser retrospektiven Follow-up Studie wurden 154 Oberflächenersatzprothesen vom Typ Durom bei 130 Patienten im Klinikum Bad Bramstedt von 2001 bis 2011 implan-tiert. Im Follow-Up Zeitraum sind 10 Patienten verstorben, 26 Patienten konnten nicht er-reicht werden und weitere 3 wollten aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen. Eine Nachbeobachtung konnte bei 91 Patienten (70%) mit 110 Prothesen (71% der primären Gesamtkohorte) durchgeführt werden. Die Auswertung erfolgte mit Hilfe der Programme Microsoft Exel 365 und SPSS 23 von IBM. Grundlage für die Auswertung waren neben den Patientenakten die ausgefüllten, zurückgesandten Fragebögen.
In der Nachbeobachtung wurden die Patienten nach primärer Diagnose in 2 Kategorien un-terteilt – primäre und sekundäre Coxarthrose. In der Auswertung konnten im klinischen Outcome bis auf das Alter und ein höherer weiblicher Anteil bei Patienten mit sekundärer Coxarthrose keine statisch signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen her-ausgestellt werden. Die durchschnittliche Prothesenstandzeit von 96,4 % nach circa 10 Jah-ren entspricht den Werten der bestehenden Literatur. Allen verzeichneten Revisionen lag eine Fraktur zugrunde – einem der häufigsten beschriebenen Revisionsgründe. Frauen und Männern waren gleich häufig betroffen. Bei drei der Patienten musste eine Wechseloperati-on im ersten Jahr durchgeführt werden, wovon zwei sogar im ersten Monat notwendig wur-den. Die 4. Revision erfolgte nach 8 Jahren. Durch fehlende verwertbare radiologische Da-ten und fehlende Serum-Metallionenkonzentrationen sind Risikofaktoren, die zu einer Revi-sion geführt haben könnten, nicht genau zu identifizieren. Es ist zu nennen, dass 2 Patien-tinnen mit hohem Alter und kleinen femoralen Komponenten einige wichtige Risikofaktoren für eine Revision aufwiesen. 93,39% aller Patienten waren mit ihrem Ergebnis weitgehend bis vollständig zufrieden. Der ZUF-8 Wert der Patienten lag mit einem Wert von 28,66/32 sehr hoch. Postoperativ gaben 19 % der Patienten Schmerzen an, die bei fünf Patienten eine Medikamenteneinnahme von Nöten machte. Der durchschnittliche VAS-Score lag bei 0,99. Durch hohe Korrelation zwischen den verschiedenen Funktionsscores kann primär darauf geschlossen werden, dass Patienten stringente, ehrliche Antworten gegeben haben. Sekundär weisen die Daten ein hohes Maß an Funktionalität im Rahmen von Beweglichkeit und sicherem Gangbild bei wenig funktionellen Einschränkungen und Schmerzfreiheit bei einem Großteil aller Patienten auf.

In the course of this retrospective follow-up study, 154 Durom hip resurfing protheses were implanted in 130 patients at the Bad Bramstedt Clinic from 2001 to 2011. During the follow-up period 10 patients died, 26 patients could not be reached and another 3 did not want to participate for personal reasons. A total of 91 patients (70%) and 110 hips (71% of the pri-mary total cohort) were evaluated by this follow-up study. The evaluation was performed using Microsoft Excel 365 and SPSS 23 from IBM. In addition to the patient records, the basis for the evaluation were the completed and returned questionnaires.
In this follow-up, patients were divided into 2 categories according to primary diagnosis - primary and secondary coxarthrosis. Except for age and a higher proportion of females in patients with secondary coxarthrosis, no statistically significant differences between the two groups could be found in the clinical outcome. The average survival rate of 96,4% after about 10 years corresponds to the values in the existing literature. All recorded revisions were based on a fracture - one of the most frequently described reasons for revision. Wom-en and men were equally affected. Three of the patients needed a revision in the first year, two of which were even necessary in the first month. The 4th revision was performed after 8 years. Due to missing usable radiological data and missing serum metal ion concentra-tions, risk factors which could have led to a revision cannot be identified exactly. It should be mentioned that 2 patients of high age and small femoral components showed some im-portant risk factors for revision. The majority of the patients (93,39%) were mostly or com-pletely satisfied with their functional outcome. The ZUF-8 value of the patients was very high with a value of 28,66 of 32. Postoperatively, 19% of the patients reported pain, which made it necessary for five patients to take analgesics after primary hip resurfacing. The av-erage VAS score was 0.99. A high correlation between the different functional scores pri-marily indicates that patients gave stringent, honest answers. Secondarily, the data shows a high degree of functionality in terms of mobility and safe gait pattern with few functional limi-tations and freedom from pain in the majority of patients.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/8783
URN: urn:nbn:de:gbv:18-ediss-89639
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Rüther, Wolfgang
Oehler, Nicola
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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