DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorNolte, Detlef-
dc.contributor.authorVelosa Porras, Eduardo-
dc.date.accessioned2021-02-16T15:58:13Z-
dc.date.available2021-02-16T15:58:13Z-
dc.date.issued2019-
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/8827-
dc.description.abstractThe People’s Republic of China has been pursuing an active foreign policy across the world. One of the regions where China has increased its engagement is South America. Bilateral trade has soared since the turn of the century, financial loans and Chinese investments have targeted key sectors for China’s interests, direct political contacts have increased, and even military exchanges have been developed across the Pacific. Since this region has traditionally been ordered along the United States’ interests and norms, and there has been a qualitative and quantitative expansion of areas where China interacts with South America, this region becomes an interesting political space to assess the extent of influence Beijing has gained vis-à-vis Washington. The competition between these two powers in South America has been analyzed from the perspective of China and the United States. This dissertation takes the opposite direction. Based on role theory, and specially on the concepts of role sets and role conflicts, with the aid of social network analysis, content analysis, and congruence procedure, the research focuses on how and on which foreign policy dimensions South America has included China as Significant Other and what has been the consequences of this inclusion for their relations with the United States. The period of observation was from 1990 to 2015 on three distinct foreign policy domains: economic, political, and military, to compare South American role sets before and after China’s engagement with the region. In this sense, the first step was to identify the ordering of the region according to their master roles because this concept is associated to the position a state occupies within a social hierarchy. The first finding of the research, using social network analysis’ centrality measures, was that four distinct categories of states, according to the extent of their relations with their neighbors, make up the regional order. Moreover, China and the United States privileged 6 states belonging to the first and second most important states, and was concluded, then, that their interactions did not cause a master role conflict with neither of the states. In addition, this analysis also served as a case selection method. On a following step, speeches at the United Nations General Assembly were content analyzed. The purpose of this analysis was to establish a baseline of role conceptions for the six South American countries and the extra regional powers. Besides this identification, their orientation was also characterized as being Pro-Core, Anti-Core, or Neutral. This led, on the one hand, to advance in the task of building up the role sets for each state, and on the other hand, to the construction of three role networks according to their direction. The main finding in this section was that the Defender of the Faith role was broad enough to allow for the detection of role conflicts and role change. Based on these role sets, a third step included the analysis of foreign policies associated to the Defender of the Faith role, and thus completing the states’ role sets. On its economic dimension, the level of congruence between the orientation of the role and the economic policies implemented in their states was assessed, using economic freedom and globalization indexes. On the political dimension, the congruence was measured using voting behavior on “important votes” at the United Nations General Assembly. Based on this analysis, only a handful of presidents implemented policies contradicting their own role conceptions, leading to intra-role conflicts. However, these instances occurred in the 1990s, before China’s engagement with the region. Thus, the sources of the conflicts cannot be attributed to Beijing. These were expressions of their domestic realities and their relations with the United States. Finally, the analysis contrasted the changes in the composition of South American role sets to the degree of their economic, political, and military relations with both China and the United States. The data showed that despite the increase of relations with China and its inclusion as Significant Other, only two countries, after the 2000s, changed the composition of their role sets. Argentina and Venezuela were the only cases in which inter-role conflicts and role changes in relation to the United States were detected due to their own national conditions and their interactions with China. Therefore, it could be concluded that China’s influence in the overall orientation of the region’s foreign policies has been limited and, within the period under observation, it did not represent a big challenge for the United States.en
dc.description.abstractDie Volksrepublik China betreibt weltweit eine aktive Außenpolitik. Südamerika ist dabei eine der Regionen in denen sich China verstärkt engagiert. Seit der Jahrtausendwende steigert sich der bilaterale Handel, finanzielle Darlehen und Chinesische Direktinvestitionen gehen auf Chinas Schlüsselbrachen zurück, direkter politischer Austausch findet immer häufiger statt und auch auf militärischer Ebene intensiviert sich die Kooperation. Da die Region traditionell von US-amerikanischen Interessen und Normen geprägt ist und die chinesisch-südamerikanische Interaktion sowohl qualitativ als auch quantitativ zugenommen hat, ist Südamerika ein interessanter politischer Raum, um zu untersuchen, ob der Einfluss Pekings im Vergleich zum Einfluss Washingtons gestiegen ist. Der Wettstreit zwischen diesen beiden Mächten in Südamerika wird meist aus der Perspektive Chinas oder aus der Perspektive US-Amerikas analysiert. Diese Dissertation geht jedoch den entgegengesetzten Weg. Basierend auf Rollentheorie, insbesondere unter Verwendung der Konzepte Rollen-Sets und Rollenkonflikte wurden soziale Netzwerkanalyse, Inhaltsanalyse und Kongruenzanalyse methodisch verschränkt, um zu untersuchen, in welche Außenpolitikbereiche südamerikanische Staaten China als Bezugsgöße integrieren und welche Auswirkungen diese Integration für ihre Beziehungen mit US-Amerika hat. Der Analysezeitraum reicht von 1990 bis 2015 und umfasst drei Außenpolitikbereiche, wirtschaftliche, politische und militärische Zusammenarbeit. Innerhalb dieser Bereiche werden südamerikanische Rollen-Sets vor und nach Chinas Engagement in der Region verglichen. Dafür muss in einem ersten Schritt zunächst die regionale Ordnung anhand der Master-Rollen analysiert werden. Sie bestimmen die Stellung eines Staates innerhalb der sozialen Hierarchie. Basierend auf dem Zentralitätsmaß der sozialen Netzwerkanalyse kann als erstes Ergebnis festgehalten werden, dass vier bestimmte Kategorien von Staaten die regionale Ordnung bestimmen. Diese Kategorien wiederum sind gegliedert nach der Intensität der Beziehungen, die ein Staat mit seinen Nachbarn hat. Sowohl China als auch US-Amerika bevorzugen sechs der am besten vernetzten Staaten und es kann festgestellt werden, dass die Interaktionen keinen Master-Rollenkonflikt verursachte. Die erste Analyse diente zudem auch der Fallauswahl. In einem nächsten Schritt werden Redebeiträge vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen einer Inhaltsanalyse unterzogen. Auf ihrer Grundlage lassen sich grundlegende Rollenbilder der sechs südamerikanischen Länder und der zwei außerregionalen Mächte erarbeiten. Neben der Identifizierung der Rollenbildern wird zusätzlich eine Kategorisierung in pro-Zentrum, anti-Zentrum oder neutral vorgenommen. Sie ermöglicht zum einen die Konstruktion der Rollen-Sets für die jeweiligen Staaten, zum anderen können so drei Rollennetzwerke mit entsprechender Richtung konstruiert werden. Als Ergebnis dieses Abschnitts zeigt sich, dass die Rolle des Fidei Defensor, des „Verteidiger des Glaubens“ dazu geeignet ist, Rollenkonflikte und Rollenveränderungen aufzudecken. Basierend auf den zuvor erarbeiteten Rollenbildern werden in einem dritten Schritt die jeweilige Außenpolitiken der Staaten mit Hinblick auf die Rolle des Fidei Defensor analysiert und damit die Rollenbilder vervollständigt. Im Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit wird anhand von Indizes zu ökonomischer Freiheit und Globalisierung die Kongruenz zwischen der Rollenorientierung und der tatsächlich implementierten Wirtschaftspolitik untersucht. Im Bereich politischer Zusammenarbeit wird die Kongruenz anhand des Abstimmungsverhaltens bei wichtigen Abstimmungen in der UN Generalversammlung bestimmt. Die Analyse zeigt, dass nur wenige Präsidenten politische Entscheidungen trafen, die ihren eigenen Rollenbildern widersprachen und so Rollenkonflikte hervorriefen. Zudem traten all diese Fälle in den 1990er Jahren, vor Chinas Engagement in der Region, auf. Die Ursachen dieser Konflikte können folglich nicht Peking zugeschrieben werden, sondern waren Ausdruck innenpolitischer Gegebenheiten und Folgen der Beziehung zu US-Amerika. Zum Schluss wird die veränderte Zusammensetzung südamerikanischer Rollenbilder in Relation zur wirtschaftlichen, politischen und militärischen Kooperation mit China und mit US-Amerika gesetzt. Die Auswertung der Daten zeigt, dass nach der Jahrtausendwende trotz intensivierter Beziehungen zu China nur zwei Länder die Zusammensetzung ihrer Rollenbilder veränderten. Nur in Argentinien und Venezuela können Rollenkonflikte und Rollenveränderungen mit Bezug auf US-Amerika nachgewiesen werden, die von innenpolitischen Faktoren und der Interaktion mit China verursacht wurden. Daher kann abschließend festgehalten werden, dass Chinas Einfluss auf die grundlegende Ausrichtung der Außenpolitik der Region gering ist und im Beobachtungszeitraum keine große Herausforderung für US Amerika darstellt.de
dc.language.isoende_DE
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzkyde
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2de_DE
dc.subjectChinaen
dc.subjectRole Theoryen
dc.subjectSouth Americaen
dc.subjectForeign Policyen
dc.subjectNetwork Analysisen
dc.subjectUnited Statesen
dc.subject.ddc320: Politikde_DE
dc.titleFormalizing Roles to Assess Extra Regional Powers' Influence on Foreign Policy: South America, China, and the United States, 1990-2015en
dc.title.alternativeFormalisierung von Rollen, um den Einfluss ausserregionaler Mächte auf die Aussenpolitik zu bewerten: Südamerika, China und Vereinigte Staaten, 1990-2015de
dc.typedoctoralThesisen
dcterms.dateAccepted2020-02-05-
dc.rights.cchttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_DE
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.subject.bcl89.90: Außenpolitik, Internationale Politikde_DE
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionde_DE
dc.type.thesisdoctoralThesisde_DE
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentSozialwissenschaftende_DE
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburgde_DE
dcterms.DCMITypeText-
datacite.relation.IsSupplementedBydoi:10.7910/DVN/LEJUQZde_DE
datacite.relation.IsSupplementedBydoi:10.7910/DVN/28075de_DE
datacite.relation.IsSupplementedBydoi:10.1007/s11558-019-09344-2de_DE
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-ediss-90148-
item.fulltextWith Fulltext-
item.creatorOrcidVelosa Porras, Eduardo-
item.grantfulltextopen-
item.advisorGNDNolte, Detlef-
item.languageiso639-1other-
item.creatorGNDVelosa Porras, Eduardo-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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