Titel: Untersuchung des pulmonalarteriellen Blutflusses sowie kardinaler Parameter mittels Magnetresonanztomographie im Mausmodell einer pulmonale Hypertonie
Sonstige Titel: Investigation of pulmonary arterial blood flow and cardinal parameters by magnetic resonance imaging in a mouse model of pulmonary hypertension
Sprache: Deutsch
Autor*in: Wienand, Maria Carola
Schlagwörter: Mausmodell; Magnetresonanztomographie; Phasenkontrast-MRT; Kardinale Parameter; Flussmessungen; Hypoxie
Erscheinungsdatum: 2021
Tag der mündlichen Prüfung: 2021-07-23
Zusammenfassung: 
Die induzierte PH in der Maus findet häufig Anwendung, um die Diagnostik und Therapie der PH weiter zu erforschen. Da die Diagnostik und Quantifizierung der PH im Mausmodell schwierig ist und die gängigen Verfahren nur Teilaspekte der PH zeigen, war es Ziel dieser Arbeit, ein geeignetes Verfahren mittels MRT für die Diagnostik der PH im Mausmodell zu entwickeln. Dazu wurden zum einen zwei verschiedene MRT-Triggermethoden verglichen, zum anderen fanden Versuche einer chronischen PH im Mausmodell mit Messung des pulmonalarteriellen Blutflusses sowie kardialer Parameter statt.
Verglichen wurde die Triggerung mittels EKG und Pulsoxymetrie. Es fanden jeweils wiederholte Messungen mit anschließendem Vergleich der mittels Phasenkontrast-MRT gemessenen Parameter der Flusskurven im Truncus pulmonalis statt. Dabei konnte zwischen den beiden Triggermethoden keine Ungleichheit festgestellt werden. Aufgrund der einfacheren Durchführung ist jedoch die Anwendung der Pulsoxymetrie zu bevorzugen.
Für das Mausmodell der chronischen Hypoxie wurden 25 Mäuse über vier Wochen in Hypoxie mit 10% Sauerstoff gehalten. Eine Kontrollgruppe von 23 Mäusen wurde in Normoxie gehalten. Dabei hatte etwa die Hälfte der Mäuse einen TMEM16A-KO. Die MRT- Untersuchungen fanden jeweils unmittelbar vor und nach dem Aufenthalt in Hypoxie bzw. Normoxie statt und es wurden mittels MRT der pulmonalarterielle Blutfluss, sowie kardiale Parameter bestimmt.
In den Versuchen konnte gezeigt werden, dass sich die Flusskurve im Truncus pulmonalis sowie die Wanddicke des rechten Ventrikels und die Wanddicke des linken Ventrikels bei den Mäusen mit PH signifikant verändert hat im Vergleich zu den Mäusen, die in Normoxie gehalten wurden. Dabei nahm die Wanddicke des rechten Ventrikels im Rahmen der Rechtsherzhypertrophie zu und die Wanddicke des linken Ventrikels ab. Zudem verringerte sich die TTP, die Steigung der Flusskurve nahm zu und das Verhältnis von TTP/PET nahm ab. Eine Korrelation der Ergebnisse mit den postmortalen Herzgewichten der Tiere konnte einen signifikanten Zusammenhang der Gewichte mit den MRT-Daten zeigen.
In der MRT konnten durch die Flussmessungen, als auch durch die Bestimmung kardialer Parameter, Anzeichen einer PH nachgewiesen werden. Somit kann die MRT als eine geeignete Methode zur Diagnostik und zum Monitoring der PH im Mausmodell angesehen werden.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/9147
URN: urn:nbn:de:gbv:18-ediss-94380
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Peldschus, Kersten
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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