Titel: | Anesthetic Technique (Spinal vs. General Anesthesia) in Holmium Laser Enucleation of the Prostate (HoLEP) | Sprache: | Englisch | Autor*in: | Yu, Hang | Schlagwörter: | laser therapy; lower urinary tract symptoms; prostatic hyperplasia; transurethral procedures | Erscheinungsdatum: | 2021 | Tag der mündlichen Prüfung: | 2021-10-01 | Zusammenfassung: | Diese Studie zielte darauf ab, die prozedurale Effektivität sowie die frühen und späten funktionellen Ergebnisse der Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP) unter Spinalanästhesie (SA) mit der Vollnarkose (GA) zu vergleichen. Wir untersuchten retrospektiv Patienten, die sich zwischen 2012 und 2017 an unserer Institution einer HoLEP unterzogen. Standardmäßige prä-, peri- und postoperativen Charakteristika wurden gemäß der Anästhesietechnik verglichen. Multivariable logistische Regressionsanalysen (MVA) wurden eingesetzt, um die Auswirkungen von SA auf die prozedurale Wirksamkeit und die postoperative Komplikationen zu untersuchen. Unsere Studienkohorte bestand aus 1,159 Patienten, von denen sich 374 (32%) einer HoLEP unter SA unterzogen. Während das Vorhandensein jeglicherAntikoagulation/Thrombozytenaggregationshemmung - ausschließlich niedrig dosierten ASS - bei Patienten mit GA signifikant häufiger war (16% gegenüber 10%, p=0.001), wurden keine weiteren signifikanten Unterschiede in den präoperativen Merkmalen festgestellt, einschließlich Alter, Body Mass Index (BMI), Klassifikation der American Society of Anesthesiologists (ASA), Prostatagröße oder International Prostate Symptom (IPSS) und Lebensqualität (LQ). Patienten unter SA wiesen kürzere Enukleationszeiten (42 Minuten (Interquartilsbereich (IQR): 27-59) vs. 45 Minuten (IQR: 31-68), p=0.002) und kombinierte Zeit von Enukleation / Morcellation / Koagulation (57 Minuten (IQR: 38-85) vs. 64 min (IQR: 43-93), p=0.002), sowie weniger Komplikationen (Clavien-Dindo ≥3) (12 (3.2%) vs. 55 (7%), p=0.013) auf. Diese Assoziationen wurden in der MVA bestätigt. Die Patienten unterschieden sich nicht signifikant in Bezug auf die frühe Miktion einschließlich der Verbesserung des Restharns und der maximalen Flussrate in der Uroflowmetrie. Bei einer medianen Nachbeobachtungszeit von 33 Monaten (IQR: 32-44) hatten die Patienten mit SA einen niedrigeren IPSS-Score (Median 3 (IQR: 1-6) gegenüber 4 (IQR: 2-7), p=0.039). Es wurden jedoch keine signifikanten Unterschiede in Bezug auf jegliche Harninkontinenz, Drangsymptome und postoperative Schmerzen beobachtet. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die HoLEP unter SA ein sicheres und wirksames Verfahren mit vergleichbaren frühen und langfristigen funktionellen Ergebnissen in dieser großen retrospektiven Serie war. |
URL: | https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/9252 | URN: | urn:nbn:de:gbv:18-ediss-92072 | Dokumenttyp: | Dissertation | Betreuer*in: | Meyer, Christian |
Enthalten in den Sammlungen: | Elektronische Dissertationen und Habilitationen |
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