DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorHickethier, Knut-
dc.contributor.advisorStuhlmann, Andreas-
dc.contributor.authorKlimmer, Christoph-
dc.date.accessioned2022-01-14T14:05:04Z-
dc.date.available2022-01-14T14:05:04Z-
dc.date.issued2019-
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/9396-
dc.description.abstractDie vorliegende Arbeit entwickelt ein Fiktionsmodell, das vor allem den folgenden drei Kriterien genügen soll: Es ist (1) transmedial gültig und berücksichtigt dabei dennoch die Bedeutung medialer Präsentationsformen für die Fiktionskonstitution. Es hält (2) eine Erklärung dafür bereit, wie das Referenzverhältnis zwischen fiktionalen Texten und der außerfiktionalen Welt beschrieben werden kann. Es lässt sich (3) an konkrete Einzelfälle rückbinden und ist für Fallanalysen brauchbar. Die Arbeit analysiert dafür zunächst zwei Beispieltexte, die deshalb von besonderer Relevanz sind, weil ihnen Gerichtsurteile über ihren Fiktionscharakter anhängen. Die Analyse zeigt auf, dass selbst juristische Urteile keine hinreichend ausdifferenzierte Fiktionstheorie zur Grundlage haben und dokumentiert die Notwendigkeit, die Prinzipien der Fiktionskonstitution entsprechend auszuarbeiten. In der Folge werden im Rahmen einer Diskursanalyse, in deren Zuge Ansätze zur Fiktionstheorie vor allem aus der Literaturwissenschaft und der Sprachphilosophie bewertet werden, verschiedene Theoriebausteine erweitert, miteinander in Beziehung gesetzt und schließlich zu einem eigenständigen Fiktionsmodell zusammengeführt. Dieses Modell begreift Fiktion als Resultat eines kommunikativen Verhältnisses zwischen den beteiligten Instanzen Autor, Rezipient und Text. Als theoretische Folie dient dabei der hypothetische Intentionalismus, der diese Instanzen miteinander ins Verhältnis setzt und es dadurch ermöglicht, Bedingungen für die jeweiligen Instanzen zu etablieren, die für das Zustandekommen fiktionaler Kommunikation entscheidend sind. Besonderes Merkmal dieses Modells ist die Würdigung der Bedeutung der medialen Verfasstheit eines Textes für die Fiktionskonstitution: Es wird ein transmediales Fiktionsprinzip konstatiert, in das die Medialität eines Textes als von Konventionen abhängiges fiktionsinduzierendes Merkmal eingearbeitet ist. Eingebettet in dieses Modell wird zuletzt ein Instrument, durch das die Relation zwischen Fiktion und Nicht-Fiktion messbar wird: Fiktionen werden als fiktive Welten begriffen, die in ihrem Inventar und ihrer Binnenlogik mit der ‚realen‘ oder ‚aktualen‘ Welt über konkrete Kriterien in eine Zugangsrelation gesetzt werden können.de
dc.language.isodede_DE
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzkyde
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2de_DE
dc.subjectIntentionalismusde
dc.subjectFiktive Weltende
dc.subjectTransmedialitätde
dc.subjectEsrade
dc.subjectSprechaktde
dc.subject.ddc791: Öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunkde_DE
dc.titleTransmediale Fiktionende
dc.typedoctoralThesisen
dcterms.dateAccepted2020-02-07-
dc.rights.cchttps://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/de_DE
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.subject.bcl02.00: Wissenschaft und Kultur allgemein: Allgemeinesde_DE
dc.subject.gndFiktionde_DE
dc.subject.gndMögliche Weltde_DE
dc.subject.gndIntermedialitätde_DE
dc.subject.gndSprechaktde_DE
dc.subject.gndIntentionalitätde_DE
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionde_DE
dc.type.thesisdoctoralThesisde_DE
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentSprach-, Literatur- und Medienwissenschaftende_DE
thesis.grantor.placeHamburg-
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburgde_DE
dcterms.DCMITypeText-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-ediss-97627-
item.creatorOrcidKlimmer, Christoph-
item.advisorGNDHickethier, Knut-
item.advisorGNDStuhlmann, Andreas-
item.creatorGNDKlimmer, Christoph-
item.fulltextWith Fulltext-
item.grantfulltextopen-
item.languageiso639-1other-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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