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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-95397
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2019/9539/


Essays in Optimal Mechanism Design

Essays über Optimales Mechanismus Design

Legkiy, Igor

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SWD-Schlagwörter: Auktionstheorie , Abgestimmtes Verhalten , Mikroökonomie , Fairness , Verlustaversion
Freie Schlagwörter (Englisch): Optimal Mechanism Design , Nonlinear Pricing
Basisklassifikation: 83.11
Institut: Wirtschaftswissenschaften
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Mühlheußer, Gerd (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.02.2018
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 28.01.2019
Kurzfassung auf Englisch: Chapter 1: Introduction

Chapter 2: Collusion in Sequentially Optimal Auctions

We study collusion among bidders when the seller can not commit to withhold the object from the market forever when it fails to sell. Our setting is characterized by second-price auctions, ex-ante symmetric buyers, and full-inclusive rings. We find that for sufficiently large reserve prices, any ex-post efficient mechanism of collusion must violate budget balance or voluntary participation. Yet, we show that a "second-best" allocation can always be implemented by a second-price preauction knockout. Furthermore, the collusion exerts downward pressure on the optimal reserve prices because it reduces demand for the object. As the time between auctions goes to zero, this effect reverses the classical result that the optimal reserve price is larger under collusion.

Chapter 3: Fair Nonlinear Pricing

We consider a problem of optimal nonlinear pricing where the buyer rewards the seller for charging fair prices and punishes him for unfair prices. As in Rabin (1993), the buyer's perception of fairness is determined by her belief about underlying intentions of the seller. Our findings suggest that under complete information, the buyer receives an offer to purchase the efficient quantity for a price below her valuation. Under incomplete information, the optimal truthful mechanism is characterized by no distortion at the top and downward distortion elsewhere. However, the distortion is not as large as in the standard model because the seller internalizes a psychological cost of paying an unfair price. As a result, he is motivated to reduce this cost by improving allocative efficiency. The optimal mechanism can be implemented by a schedule that stipulates lower per-unit prices, so our model seems to be more consistent with behavior of buyers and sellers in controlled experiments.

Chapter 4: Optimal Auctions with Loss Averse Buyers

We extend the standard analysis of optimal auctions to allow for reference-dependent preferences: a buyer suffers a psychological disutility in the event that she has to pay more than her reference payment. The latter is assumed to be stochastic and consistent with the distribution of her payment in equilibrium. Our findings suggest that a first-price auction is strictly preferred to a second-price auction, and the optimal reserve price in a first-price auction is lower than that under standard preferences. Furthermore, the seller may prefer optimal negotiations with one buyer to an auction with two buyers for a sufficiently large degree of loss aversion; and he prefers public reserve prices to secret reserve prices for any degree of loss aversion.
Kurzfassung auf Deutsch: Kapitel 1: Einführung

Kapitel 2: Collusion in Sequentially Optimal Auctions

Wir betrachten geheime Absprachen zwischen Bietern, wobei der Verkäufer das Objekt nicht dem Markt dauerhaft vorenthalten kann, wenn es nicht verkauft wird. Unser Umfeld ist gekennzeichnet durch Zweitpreisauktionen, ex ante symmetrische Käufer und vollumfängliche Ringe. Wir stellen fest, dass für ausreichend große Reservationspreise jeglicher ex-post effiziente Kollusionsmechanismus die Budgetrestriktion oder die freiwillige Teilnahme verletzen muss. Wir zeigen, dass dennoch eine "zweitbeste" Allokation immer durch einen Knock-out in einer Zweitpreisvorauktion implementiert werden kann. Zudem übt die geheime Absprache Abwärtsdruck auf die optimalen Mindestpreise aus, weil sie die Nachfrage für das Objekt verringert. Da die Zeit zwischen Auktionen gegen Null geht, hebt dieser Effekt das klassische Ergebnis auf, welches besagt der optimale Mindestpreis sei höher bei geheimen Absprachen.

Kapitel 3: Fair Nonlinear Pricing

Wir betrachten ein Problem der optimalen nichtlinearen Preisbildung, bei welcher der Käufer den Verkäufer für eine faire Preisgestaltung belohnt und ihn für unfaire Preise bestraft. Wie bei Rabin (1993) ist die Wahrnehmung von Preisfairness aus Käufersicht davon bestimmt welche tieferen Absichten er von dem Verkäufer vermutet. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass dem Käufer bei vollständiger Information die effiziente Menge für einen Preis unter seiner Wertschätzung zum Kauf angeboten wird. Bei unvollständiger Information ist der optimale wahrheitsgemäße Mechanismus gekennzeichnet durch keine Verzerrung am oberen Ende und ist anderweitig nach unten verzerrt. Die Verzerrung ist jedoch nicht so groß wie in dem Standard-Modell, weil der Verkäufer die psychologischen Kosten dafür, einen unfairen Preis zu zahlen, internalisiert. Dies führt dazu, dass er motiviert ist, seine Kosten durch eine Verbesserung der Allokationseffizienz zu reduzieren. Der optimale Mechanismus kann mit einem Programmplan umgesetzt werden, in welchem niedrigere Stückpreise festlegt werden. Daher stimmt unser Modell mehr mit dem Verhalten von Käufern und Verkäufern in kontrollierten Experimenten überein.

Kapitel 4: Optimal Auctions with Loss Averse Buyers

Wir erweitern die Standardanalyse von optimalen Auktionen um referenzabhängige Präferenzen zu erlauben: Ein Käufer leidet unter einem psychologischen negativen Nutzen falls er mehr zahlen muss als seine Referenzzahlung. Letztere wird als stochastisch und vereinbar mit der Verteilung seiner Zahlung im Gleichgewicht angenommen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass eine Erstpreisauktion gegenüber einer Zweitpreisauktion streng bevorzugt wird und dass der optimale Mindestpreis in einer Erstpreisauktion niedriger ist als unter Standardpräferenzen. Zudem kann es sein, dass der Verkäufer optimale Verhandlungen mit einem Käufer gegenüber einer Auktion mit zwei Käufern für ein ausreichend hohes Maß an Verlustaversion bevorzugt; und er bevorzugt öffentliche Mindestpreise gegenüber geheimen Mindestpreisen für jeglichen Grad an Verlustaversion.

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