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Titel: Der Einfluss adaptierter Ein- und Ausschlusskriterien zweier randomisiert-kontrollierter Studien auf die Prognose von Patient:innen nach interventioneller Mitralklappenreparatur
Sprache: mehrsprachig
Autor*in: Köll, Benedikt
GND-Schlagwörter: MitralinsuffizienzGND
KardiologieGND
HerzinsuffizienzGND
MitralklappeGND
HerzklappenfehlerGND
Erscheinungsdatum: 2025
Tag der mündlichen Prüfung: 2026-04-29
Zusammenfassung: 
Diese multizentrische, retrospektive Analyse aus dem EuroSMR-Register evaluierte 1.022 Patient:innen mit sekundärer Mitralklappeninsuffizienz (SMR), die mittels kathetergestützter Edge-to-Edge-Reparatur (M-TEER) behandelt wurden, wobei adaptierte Ein- und Ausschlusskriterien aus der COAPT- sowie MITRA-FR-Studie angewendet wurden. Nur 34,5% erfüllten die COAPT-Kriterien und zeigten eine signifikant geringere Zweijahressterblichkeit (HR 0,60, p<0,001), während die adaptierten MITRA-FR-Kriterien die Überlebensprognose nicht erfolgreich stratifizierten. Die rechtsventrikuläre Funktion in Relation zum pulmonalarteriellen Druck (RV-PA Coupling) und eine NYHA-Klasse IV bei Studieneinschluss konnten unabhängig die Gesamtmortalität voraussagen. Jedoch erfuhren sowohl COAPT-eligible als auch COAPT-ineligible Patient:innen signifikante funktionelle Verbesserungen. Die Studie unterstreicht somit den Wert der COAPT-Kriterien für die prognostische Stratifizierung. Trotzdem erstrecken sich symptomatische
Vorteile von M-TEER auch auf eine breitere SMR-Population. Somit wird die Wichtigkeit einer patientenzentrierte Entscheidungsfindung durch multidisziplinäre Herzteams unterstützt.

This multicentre, retrospective analysis from the EuroSMR registry evaluated 1,022 patients with secondary mitral regurgitation (SMR) treated by transcatheter edge-to-edge repair (M-TEER), applying adapted inclusion and exclusion criteria from the COAPT and MITRA-FR trials. Only 34.5% met COAPT criteria and showed significantly lower two-year mortality (HR 0.60, p<0.001), while MITRA-FR criteria did not stratify survival outcomes. Right ventricular-pulmonary artery (RV-PA) coupling and NYHA class IV independently predicted mortality. Importantly, both COAPT-eligible and ineligible patients experienced significant functional improvement, including gains in 6-minute walk distance and reductions in symptom burden. The study highlights the value of COAPT criteria for prognostic stratification, while reinforcing that symptomatic benefits of M-TEER extend to broader SMR populations, supporting patient-centered decision-making by multidisciplinary heart teams.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/12447
URN: urn:nbn:de:gbv:18-ediss-138532
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Lubos, Edith
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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