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Titel: Anatomische Studie an menschlichen Ellenbogengelenken zur Weiterentwicklung einer Ellenbogengelenksprothese
Sprache: Deutsch
Autor*in: Schmitges, Jan
Schlagwörter: Anatomische Studie; Ellenbogengelenksprothese; Rheumatoide Arthritits; Endoprothetik
GND-Schlagwörter: Ellbogengelenk; Endoprothese; Anatomie
Erscheinungsdatum: 2006
Tag der mündlichen Prüfung: 2007-02-14
Zusammenfassung: 
Ziel dieser Studie war es, die Streubreite der anatomischen Parameter des Ellenbogengelenkes zu untersuchen und zu analysieren, in wie weit diese anatomische Vielfalt von den gängigen Endoprothesen des Ellenbogengelenkes berücksichtig wird. Es wurden 46 Unter- und Oberarmknochen von erwachsenen Leichen untersucht (m/w 1,15:1) sowie 184 konventionelle Röntgenbilder von Ellenbögen vermessen (m/w 1,13:1) und mit den analogen Messwerten der Röntgenschablonen von 7 Prothesenmodellen verglichen. Das Durchschnittsalter in der anatomischen Gruppe betrug 76,9 Jahre (49-96) und in der radiologischen Gruppe 56,4 Jahre (29-100). Insgesamt wurden 85 Parameter definiert und in beiden Untersuchungsgruppen vermessen. Es konnten 19 Parameter an Röntgenschablonen analog vermessen und ausgewertet werden. Acht dieser Parameter, welche unmittelbar die Passgenauigkeit einer Prothese bestimmen, wurden anhand eines 3-Punkte-Scores bezüglich der Abdeckung der anatomischen Streubreite bewertet.
Es zeigte sich ein signifikanter geschlechtlicher Unterschied in den Messreihen beider Untersuchungsgruppen. Im Vergleich von rechten und linken Gelenken konnte kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. Die Zuordnung der Messungen der Röntgenschablonen dieser Prothesen zeigt ohne Ausnahme, dass die Größen der Prothesentypen sich außerhalb oder im linken Schenkel der Verteilungskurve befinden. 57 % der Prothesen erreichen nicht die Hälfte der maximal zu erreichenden Punkte, die Prothese mit dem höchsten Wert erreicht 63 % der Maximalpunktzahl. Der Winkel zwischen Schaft und Flexions-/Extensionsachse von Humerus und Ulna wird zum Teil nicht berücksichtigt und beträgt physiologisch 4,5° respektive 8°. Darüber hinaus erweist sich die interepikondyläre Distanz als guter Prädiktor zur präoperativen Auswahl der Prothesengröße aufgrund seiner hohen positiven Korrelation zu den übrigen Diametern.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/1677
URN: urn:nbn:de:gbv:18-32478
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Rüther, Wolfgang (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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