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Titel: Vergleich Tele- versus Holter-EKGs zur Therapiekontrolle von paroxysmalem Vorhofflimmern
Sonstige Titel: Comparison Tele- versus Holter-ECG for monitoring therapy of paroxysmal atrial fibrillation
Sprache: Deutsch
Autor*in: Müller, Anna Maria
Schlagwörter: Tele-EKG; Holter-EKG; Langzeit-EKG; paroxysmales Vorhoffflimmern; Antiarrhythmika
GND-Schlagwörter: Elektrokardiogramm; Langzeit-Elektrokardiogramm; Pharmakotherapie; Arzneimittelüberwachung
Erscheinungsdatum: 2007
Tag der mündlichen Prüfung: 2008-12-08
Zusammenfassung: 
Primäres Ziel dieser Arbeit war es, die Wertigkeit von Patienten-aktivierten Tele-EKGs und konventionellen Holter-EKGs zur Überwachung der Sicherheit und des Therapieerfolges bei antiarrhythmischer Therapie zu vergleichen.
Untersucht wurden über 7000 Tele-EKGs (unter Studienmedikation) und 216 Holter- EKGs (je 108 vor und unter der Einnahme von Studienmedikation) von 108 Patienten mit bekanntem symptomatischen paroxysmalen Vorhofflimmern. In den Tele-EKGs konnten im Gegensatz zu den Holter-EKGs auch schon bei relativ geringen Fallzahlen therapeutische Effekte der Antiarrhythmika nachgewiesen werden. Die Event-Rekorder haben dabei unabhängig von der Symptomatik viel mehr PAF-Ereignisse registriert als die Holter-EKGs, was die diagnostische Effektivität der Tele-EKGs (nicht nur für das symptomatische PAF) unterstreicht.
Mittels Holter-EKGs war jedoch eine detaillierte Analyse aller PAF-Episoden über 24h und somit das Erkennen therapeutischer Unterschiede in der durchschnittlichen individuellen PAF-Dauer pro Aufnahme möglich, die unter Sotalol am kürzesten, unter hoch dosierter Chinidin-Verapamil-Kombination kürzer als unter niedrig dosierter und unter Placebo am längsten war. Auch bezüglich Detektion anderer Rhythmusstörungen wie Extrasystolen (Therapieeffekte), Brady-, Tachykardie (Antiarrhythmika-Nebenwirkungen) waren Tele-EKGs effektiv und konnten signifikante Unterschiede zwischen den Medikamentengruppen aufzeigen. Mit den Holter-EKGs konnten ergänzend Therapieeffekte auf das Auftreten von Pausen, Bradykardien und Sinusarrhythmien untersucht werden.
Es konnte jedoch in den Holter-EKGs kein gehäuftes Auftreten von ES im Sinne von Triggereffekten direkt vor PAF-Episoden nachgewiesen werden.
Insgesamt stellte sich das Tele-Monitoring als wertvolle diagnostische Maßnahme zur Detektion und Therapiekontrolle von PAF dar, die sinnvollerweise durch Holter-Überwachung ergänzt werden kann.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/2516
URN: urn:nbn:de:gbv:18-40799
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Meinertz, Thomas (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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