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Titel: Evaluation von drei paramagnetischen Kontrastmittel-Substanzen für die Ganzkörper-Magnetresonanzangiographie
Sonstige Titel: Evaluation of three paramagnetic contrastagents for the whole-body magnetic resonance angiography
Sprache: Deutsch
Autor*in: Houbois, Christian P.
Schlagwörter: paramagnetisch; ganzkörper; GK-MRA; kontrastmittel; whole-body; mra; paramagnetic; contrastagents
GND-Schlagwörter: Magnetresonanzangiographie
Erscheinungsdatum: 2010
Tag der mündlichen Prüfung: 2010-11-11
Zusammenfassung: 
In dieser Studie wurden drei paramagnetische Kontrastmittel für die Ganzkörper-Magnetresonanz-Angiographie (GK-MRA) untersucht. Randomisiert erhielten 96 Probanden jeweils eines der folgenden Kontrastmittel: Gd-DTPA-BMA (Omniscan®, GE Healthcare, Braunschweig, Deutschland), Gd-DOTA (Dotarem®, Guerbet, Sulzbach, Deutschland) und Gd-BOPTA (Multihance®, Bracco, Mai-land, Italien). Die Kontrastmitteldosierung lag bei 0.15mmol/kg Körpergewicht.
Ziel der Studie war, zu überprüfen, ob die verwendeten Kontrastmittel Unter-schiede in der Bildqualität erzeugen. Die quantitative Auswertung erfolgte anhand von Messpunkten im arteriellen Gefäßsystem. Paarig vorhandene Gefäße wurden beidseitig untersucht (I: supraaortale/ thorakale Gefäße II: Abdominalgefäße III: Becken/ Oberschenkelgefäße IV: Unterschenkelgefäße). Anhand der Mess-werte wurde das Signal-zu-Rausch Verhältnis (SNR) und das Kontrast-zu-Rausch Verhältnis (CNR) berechnet. Qualitativ bewerteten zwei erfahrene Radio-logen die erzeugten MRA-Bilddatensätze anhand einer fünf Punkte Likert-Skala.
Die verwendeten Kontrastmittel waren für die Probanden gut verträglich. Alle Untersuchungen wurden in einem 1,5 T Scanner (Magnetom Avanto; Siemens Medical Solutions, Erlangen, Deutschland) durchgeführt. Auf Grund der Verwen-dung leistungsfähiger Gradientenspulensysteme mit ultrakurzen Echo- und Repe-titionszeiten gelang eine qualitativ hochwertige Darstellung des arteriellen Gefäß-systems. Mit dem Kontrastmittel Gd-DOTA wurden signifikant höhere SNR- und CNR-Werte (557,04, 516,16 vs. 396,23, 359,04 vs. 527,96, 488,87) in Messregion I (supraaortale Gefäße) ermittelt. Keine signifikanten Unterschiede gab es in den Messregionen II-IV. Die Gesamtbildqualität war in allen Messregionen ohne sig-nifikante Unterschiede gleich gut. Anhand der vorliegenden Studie lässt sich kei-ne Empfehlung für den bevorzugten Einsatz eines Kontrastmittels für die Ganz-körper-MRA aussprechen.
Die KM-MRA hat positive Eigenschaften wie fehlende ionisierende Strahlung, nicht-nephrotoxische Kontrastmittel bei normaler Nierenfunktion, eine hohe Sen-sitivität und Spezifität der Untersuchungsergebnisse. Aus diesem Grund wird sie zukünftig als nicht-invasive Untersuchungsmethode an Bedeutung gewinnen.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/3844
URN: urn:nbn:de:gbv:18-48819
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Herborn, Christoph U. (PD Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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