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Titel: Die Bedeutung des molekularen Chimärismus auf der Basis quantitativer PCR nach allogener Stammzelltransplantation bei akuter myeloischer Leukämie unter besonderer Berücksichtigung verschiedener Konditionierungsstrategien
Sonstige Titel: Chimerism studies with quantitative real-time PCR in stem cell recipients with acute myeloid leukemia
Sprache: Deutsch
Autor*in: Wiedemann, Bettina Maria
Schlagwörter: Chimärismus; Konditionierungsstrategien; chimerism
Erscheinungsdatum: 2011
Tag der mündlichen Prüfung: 2011-05-03
Zusammenfassung: 
Chimärismusanalysen geben Auskunft über den Erfolg einer Stammzelltransplantation, was die Frage nahe legt, ob eine Veränderung des molekularen Chimärismus mit einem Rezidiv in Zusammenhang stehen kann. Daher gilt es zu untersuchen, ob die Analyse des Chimärismus ausreichend ist, um den Verlauf nach einer Transplantation zu überwachen, insbesondere, da es weitere Monitoringmöglichkeiten gibt.
Diese Untersuchung fokussiert auf die Bedeutung des molekularen Chimärismus nach allogener Stammzell-Transplantation bei AML unter besonderer Berücksichtigung verschiedener Konditionierungsstrategien. Dazu soll zunächst untersucht werden, welche Unterschiede es bezüglich des Chimärismus und dessen Kinetik zwischen den Gruppen „Standard-Konditionierung“ und „dosisreduzierte Konditionierung“ gibt. Besonderes Interesse gilt daher der Dauer der Etablierung eines Donorchimärismus. Im Anschluss daran soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern der Chimärismus bei Patienten mit Rezidiv eine Voraussage auf dieses Ereignis liefern kann.
Zu diesem Zweck wurde im Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf eine retrospektive Analyse an insgesamt 75 Patienten durchgeführt, welche in den Jahren 2003 bis 2007 durch Material von Fremd- oder Familienspendern transplantiert wurden. Von diesen 75 Patienten wurden 36 Patienten vor Transplantation mit einer Standard-Konditionierung behandelt, 39 Patienten erhielten eine Konditionierung mit reduzierter Dosis.

Chimerism is well-established for surveillance of acute myeloid leukemia (AML) patients after allogeneic hematopoietic stem cell transplantation (HSCT), but interpretation of the results and techniques is not standardized. We correlated chimerism in 75 AML patients (38 male, 37 female) who underwent myeloablative (n = 36)/reduced (n = 39) allo-HSCT with the risk of relapse and survival. Chimerism was evaluated by quantitative real-time polymerase chain reaction for donor/recipient specific polymorphisms/Y-specific sequences. To investigate the kinetics of mixed chimerism, patients were separated whether they showed subsequent increasing or decreasing donor alleles.
As a conclusion, we could show that the kinetics of mixed chimerism as assessed by quantitative real-time polymerase chain reaction are an important prognostic predictor in the post-transplantation period of AML patients.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/4136
URN: urn:nbn:de:gbv:18-52635
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Bacher, Ulrike (PD Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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