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Titel: Walking the Walk or Talking the Talk? Gender Role Ideology and the Division of Housework in West Germany and Finland
Sonstige Titel: Einstellungen zu Geschlechterrollen und Hausarbeitsteilung in Deutschland und Finnland
Sprache: Englisch
Autor*in: Marjanen, Katja
Schlagwörter: Geschlechterrollen; Hausarbeitsteilung; Vergleichendestudie; Housework; Gender role ideology
GND-Schlagwörter: Einstellungsforschung; Einstellungsskala; Einstellungstest; Einstellungsuntersuchung; Hausarbeit; Geschlechterrolle; Verhandlungstheorie
Erscheinungsdatum: 2011
Tag der mündlichen Prüfung: 2011-07-14
Zusammenfassung: 
Despite the increase of women's time in paid labor there has hardly been any change in men’s time spent on unpaid labor. Previous studies have revealed that housework is not simply a rational decision based on economic bargaining between partners but that these decisions are deeply gendered. In an attempt to explain the so-called stalled revolution, the focus of my research lies in the relationship between gender role ideology and the division of housework. Until now research has focused on single countries or on country clusters. Therefore I conducted an in depth analysis on gender role ideology and its relationship on the division of housework in two different countries; assigned to different clusters. Finland and West Germany differ in their history of female employment and therefore serve as interesting case studies for the analysis on gender role ideology and the division of housework. The results indicate that gender role ideology is correlated with societal norms. Gender role ideology, however, proves to be relevant for women’s behavior yet not for men’s. Women in Finland were more likely to spend less time on housework than West German women with non-traditional gender role ideologies. There is hardly any difference in men’s behavior despite differences in their gender role ideology.

Obwohl die Erwerbstätigkeit von Frauen in den letzen Jahren stark zugenommen hat, gab es wenig Veränderung in der Zeit, die Männer für Hausarbeit verwenden. Bisherige Forschung hat gezeigt, dass Hausarbeit nicht nur auf eine rationale Entscheidung beruht, sondern dass die Aushandlung stark vom Geschlecht abhängig ist. Um die Diskrepanz zwischen der Zeit, die Frauen mit Erwerbsarbeit und Männer mit Hausarbeit verbringen, erklären zu können, liegt der Schwerpunkt dieser Untersuchung in dem Zusammenhang zwischen Einstellungen zu Geschlechterrollen und Hausarbeitsteilung. Die vorangegangene Forschung zu Hausarbeitsteilung hat sich bisher meistens auf ein Land oder Ländercluster konzentriert. Um sowohl wohlfahrtstheoretische Ansätze als auch länderspezifische Eigenheiten berücksichtigen zu können, wurden die Analysen in Ländern durchgeführt, die verschiedenen wohlfahrtstaatlichen Typologien zugeordnet werden können. Die Geschichte von Frauenerwerbstätigkeit unterscheidet sich stark in Finnland und in Deutschland (alte Bundesländer). Daher bieten diese Länder zwei interessante Fallstudien für die Analyse von Hausarbeitsteilung.
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass Einstellungen zu Geschlechterrollen stark mit den gesellschaftlichen Normen korrelieren. Die Einstellungen zu Geschlechterrollen erweisen sich allerdings nur als relevant für das Verhalten von Frauen, jedoch nicht für das Verhalten der Männer. Frauen in Finnland verbringen weniger Zeit mit Hausarbeit als westdeutsche Frauen, wenn diese nicht-traditionelle Einstellungen zu Geschlechterrollen inne haben. Es gab kaum einen Unterschied im Verhalten der Männer trotz Unterschiede in ihrer Einstellungen zu Geschlechterrollen.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/4445
URN: urn:nbn:de:gbv:18-56295
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Drobnič, Sonja (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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