
Titel: | Control and Prosperity : the Teak Business in Siam 1880s–1932 | Sonstige Titel: | Herrschaft und Wohlstand : das Teakgeschäft in Siam, ca. 1880–1932 | Sprache: | Englisch | Autor*in: | Thitibordin, Amnuayvit | Schlagwörter: | economic history; Asian studies; business history; global history; Thailand | GND-Schlagwörter: | Teakbaum Siam Handel Weltgeschichte Politische Ökonomie Unternehmensgeschichte Wirtschaftsgeschichte Asien |
Erscheinungsdatum: | 2016 | Tag der mündlichen Prüfung: | 2016-07-13 | Zusammenfassung: | The increasing global demand for teak in the late nineteenth century led to the expansion of business operations by European companies and foreign subjects in Siamese’s vassal state, the Lan Na Kingdom (situated in modern day northern Thailand) where teak flourished. The efforts of the Siamese state to control this area was a reaction to the chaotic situation in northern Siam and the increasing amount of foreign investment in the teak business. During the 1890s, the Siamese government was unable to cope with the expansion of the teak trade, thus it founded the Royal Forest Department in 1897. Pertinently, teak was not subject to the trade conditions stipulated by the Bowring Treaty. As such, the Siamese government maintained autonomy regarding its decision-making and policy on teak. By doing so, Siam was able to control and nationalise the teak forests. As a result, income from teak immensely contributed to the governmental coffers. This dissertation, moreover, unveils the role of private companies and documents the multi-ethnic work structures which were so significant to the development of the teak industry. Another discovery of the dissertation details the indispensable role played by private companies in terms of setting up this system of production, extracting teak from the forest, and delivering it to foreign markets. After the establishment of the Royal Forest Department, European companies dominated the teak business because they were able to conform to governmental regulations. In particular, these companies wielded a competitive advantage because they had access to global financial and shipping services, both of which were necessary to compete in the global economy. As a result, in brief, European companies were able to control and prosper from the teak trade. Teak exports, however, declined after the First World War and eventually became less important in both the global and Siamese economies. Indeed, teak ceased to be a major export item for Siam in the 1930s. Die steigende Nachfrage nach Teakholz auf dem Weltmarkt im späten neunzehnten Jahrhundert war ein wichtiger Faktor bei der Erweiterung der europäischen Unternehmen und ausländischen Subjekte in Lan Na. Lan Na bestand aus fünf siamesischen Vasallenstaaten und lag im heutigen Norden von Thailand, wo Teakholz prächtig gedeiht. Aufgrund einer chaotischen Situation in seinen Vasallenstaat und die Investitionen von den Privatunternehmen in die Teakgeschäft, reagierte siamesische Regierung auf die Situation. Siam war erfolgreich in seiner Politik, den Wald zu verstaatlichen und zu kontrollieren. In den 1890er Jahren vermochte Siam mit dem Ausbau des Teaksgeschäfts, dieses nicht länger in Eigenregie zu bewältigen. Daher kam es im Jahre 1897 zur Gründung des Royal Forest Department. Teakholz hatte nicht von dem Bowring-Vertrag unterworfen gewesen, da Siams Regierung autonom die Teakholz betreffende Politik festlegte. Daher steuerte Teakholz einen wesentlichen Beitrag zum Staatshaushalt bei. Die Dissertation deckt auch die signifikante Rolle der Privatunternehmen und der ethnischen Vielfalt im Arbeitssystem für die Entwicklung des Teaksgeschäfts auf. die Rolle der Privatunternehmen war unverzichtbar, um ein Arbeitssystem zu etablieren, das Teakholz aus dem Wald extrahierte für den ausländischen Markt exportierte. Nach der Gründung des Royal Forest Department dominierten europäische Unternehmen das Teakgeschäft, weil sie einen Wettbewerbsvorteil durch ihren Zugriff auf die Finanz- und Versandservice besaßen. Beide waren notwendig für den internationalen Handel. Das Ergebnis war die Prosperität und die Kontrolle über das Teakholz von den europäischen Unternehmen. Wegen des Exportrückganges von Teakholz nach dem Ersten Weltkrieg, spielte Teakholz nun eine immer geringere Rolle für die siamesische Wirtschaft. Ab den 1930er Jahren war die Rolle von Teak als Hauptexportartikel Siams beendet. |
URL: | https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/6854 | URN: | urn:nbn:de:gbv:18-80471 | Dokumenttyp: | Dissertation | Betreuer*in: | Grabowsky, Volker (Prof. Dr.) |
Enthalten in den Sammlungen: | Elektronische Dissertationen und Habilitationen |
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