Titel: Raytracing basierte Intraokularlinsen-Kalkulation nach refraktiver Hornhautchirurgie
Sprache: Deutsch
Autor*in: Cichocki, Myriam
Schlagwörter: Raytracing; IOL-Kalkulation; Refraktive Hornhautchirurgie; Galilei; LASIK
Erscheinungsdatum: 2020
Tag der mündlichen Prüfung: 2020-12-15
Zusammenfassung: 
Da neben der Kataraktoperation als häufigster ophthalmologischer Operation die Zahl der refraktiv hornhautchirurgischen Eingriffe stetig ansteigt, sind Augenärzte weltweit bei der Planung einer Kataraktoperation mit immer mehr laserchirurgisch voroperierten Augen konfrontiert. Durch verschiedene, als „unhappy triad“ be-zeichnete Faktoren, die den veränderten Brechungsindex der Hornhaut betreffen, wird die Kunstlinsenkalkulation nach LVC erschwert und birgt ein erhöhtes Risiko für Fehlkalkulationen. Gegenstand dieser Arbeit war die Fragestellung, ob eine Raytracing basierte Kunstlinsenkalkulation mit Okulix® anderen Kalkulationen (Shammas, ASCRS history, ASCRS no history) überlegen ist, um die Kunstlinsen-kalkulation nach LVC im klinischen Alltag zu erleichtern und zu verbessern.
Für die Analyse wurde die Differenz der subjektiven Refraktion vor und nach LVC mit der Differenz der Kunstlinsenkalkulation vor und nach LVC für zwei Kunstlinsen (IOL 1stQ Basis Z - 1st Q Deutschland GmbH, AT LISA 839MP - Carl Zeiss Meditec AG), gleichgesetzt. Die Abweichung wurde als Fehlerquelle definiert und ist beschreibend für die Präzision der jeweiligen Formel. Mithilfe von Box-Plots, P-Wert, Konfidenzintervall sowie Paarvergleichen konnte die Überlegenheit von dem Raytracing basierten Softwarepaket Okulix® mit Lieferung der exaktesten Ergebnisse bei niedrigster Fehlerquelle belegt werden.
Darüber hinaus war es uns möglich eine Präzisionsrangfolge hinsichtlich der Kalkulationsgenauigkeit der verschiedenen Methoden, orientierend an der niedrigsten Fehlerquelle mit kleinstmöglicher Abweichung von der ZR 0 zu ermitteln:
Okulix® > ASCRS history > ASRCS no history > Shammas.
Neben der Überlegenheit von Okulix® konnte anhand von Subanalysen, Streudiagrammen und Regressionslinien eine lineare Korrelation zwischen präoperativem SE und ermittelter Fehlerquelle nachgewiesen werden.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/8855
URN: urn:nbn:de:gbv:18-ediss-90513
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Steinberg, Johannes
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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